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 Wie viel Schlafen ist noch gesund?

Langschläfer schlafen täglich 12 Stunden und sind danach immer noch müde. Kurzschläfer hingegen kommen mit ihren täglichen 4 Stunden Schlaf aus. Bei so großen Unterschieden stellt man sich oft die Frage: Wie viel Schlaf braucht der Mensch?
So einfach ist die Antwort leider nicht, denn es hängt nicht nur von der Schlafdauer ab, sondern auch von der Qualität des Schlafes. Wer schlecht schläft, braucht deutlich mehr Schlaf.

Warum ist der Schlaf so wichtig?
Im Sport gehört Anspannung und Entspannung zum täglich Brot. Wenn der Muskel ständig trainiert wird und keine Erholung bekommt, schrumpft er oder es treten Ermüdungsgebrechen auf. Der Muskel kann erst mit der richtigen Erholung wachsen.
Genauso verhält es sich mit dem Schlaf.
Der Mensch ist im Alltag ständig unter Spannung, sei es durch psychischen Stress bei der Arbeit, Kinder, Familie etc. und auch durch physischen Anspannung (Langes sitzen, Sport, stehen etc.). Im Schlaf kann der Körper neue Kräfte tanken, die Muskeln und Gelenke entlasten und erlebte Situationen verarbeiten.

Auswirkungen von schlechtem Schlaf
Die Auswirkungen von Schlafmangel können sowohl zu psychischen als auch physischen Problemen führen. In der Medizin gibt es eigene Forschungsinstitute, welche die Auswirkungen von Schlafmangel genau untersuchen. Dabei ist die Forschung noch lange nicht am Ziel angelangt und es kommen ständig neue Studien.
Bei aktuellen Studien kann ein Schlafentzug bereits nach 72 Stunden zu bleibenden Schäden führen. Je länger dieser andauert, desto mehr Schäden treten auf. Schlussendlich endet dieser mit dem Tod.
Das ist natürlich kein alltägliches Szenario. Es kann schon vorkommen, dass der Otto-Normal-Verbraucher nach einer langen Nacht direkt zur Arbeit fährt. Allerdings liegt dieser aber nach spätestens 48 Stunden Schlafentzug im Bett und schläft. In der heutigen Zeit treten eher chronische Krankheiten bei Schlafmangel auf, die folgende gängige Auswirkungen haben können:
• Depression • Konzentrationsschwäche • Immunschwäche • Verstärktes Hungergefühl
• Schlechtes Aussehen • Risiko auf Diabetes • Kreislaufprobleme • Herzinfarkt
• Entwicklungsstörung (bei Kindern) • Verringerung der Spermienzahl


Die Schlafphasen einfach erklärt
Um den Schlaf zu verbessern, muss man zuerst verstehen, wie der Schlaf funktioniert. Dazu ist wichtig zu verstehen, dass es 4 Schlafphasen gibt:
  • Einschlaf-und Wachphase (W)
  • Leichtschlafphase (N1)
  • Tiefschlafphase (N2 + N3)
  • REM-Phase (R).
Beim Einschlafen befinden wir uns in der Einschlaf-und Wachphase. Sobald wir eingeschlafen sind kommen wir in einen Leichtschlaf. Dieser wird gefolgt vom Tiefschlaf. Hier fährt der Körper alle Funktionen auf ein Minimum, der Herzschlag wird langsamer, die Atmung flacher, die Muskeln sind in völliger Entspannung und wichtige Hormone werden produziert. Nach dem Tiefschlaf folgt wieder der Leichtschlaf und es kommt zur REM-Phase. Das Besondere an dieser Phase ist, dass nur während dieser Zeit Träume entstehen. Träume die gefühlt über mehrere Minuten gehen, dauern tatsächlich nur wenige Sekunden. Nach dem REM folgt die Wachphase.
Der optimale Zeitpunkt zum Aufwachen ist dabei die Wachphase.
Das ist nur ein Schlafzyklus. In der Regel dauert dieser um die 90 Minuten und wiederholt sich bis zum Aufstehen.
Wichtig ist zu wissen, dass nicht jeder Zyklus gleich ist. In den ersten Zyklen befindet sich der Körper viel länger in der Tiefschlafphase, um sich schneller zu regenerieren. Je mehr Zyklen vorbei sind, desto kürzer wird die Tiefschlafphase und die Leichtschlaf- und Wachphase wird länger. Der Körper bereitet sich somit auf das Aufstehen vor.


Von Schlafgut - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Wie viel Schlaf ist gut für den Körper?
Eine allgemeine Aussage lässt sich hierbei nicht treffen, denn es kommt sehr viel auf die Gewohnheiten, sowie körperlichen und geistigen Eigenschaften an. Ein Säugling braucht deutlich mehr Schlaf als ein Erwachsener. Und eine Frau sollte um 1 Stunde länger schlafen als ein Mann. Doch generell sollte diese Schlafdauer eingehalten werden:
Alter:
0–3 Monate
4–11 Monate
1–2 Jahre
3–5 Jahre
6–13 Jahre
14–17 Jahre
18–64 Jahre
über 64 Jahre
Empfohlene Schlafdauer:
14–17 Stunden/Tag
12–15 Stunden/Tag
11–14 Stunden/Tag
10–13 Stunden/Tag
9–11 Stunden/Tag
8–10 Stunden/Tag
7–9 Stunden/Tag
7–8 Stunden/Tag

Zu wenig Schlaf (Schlafmangel) führt zu den chronischen Krankheiten, welche bereits weiter oben angeführt wurden. Doch wieso ist zu viel Schlaf auch nicht gut?
Das hat einen einfachen Grund. Denn der Körper ist sehr träge. Liegen wir den ganzen Tag nur im Bett oder schlafen ständig, dann kann der Körper „nicht in die Höhe fahren“, das heißt, er befindet sich ständig im Schlaf- und Ruhemodus und bleibt müde. Das hört sich im ersten Schritt zwar nicht so schlimm an, kann allerdings auch zu chronischen Problemen führen und sich langfristig negativ auswirken.

Wie kann der Schlaf verbessert werden?
Für einen guten Schlaf müssen alle Sinne befriedigt werden. Es reicht nicht aus, wenn es dunkel im Zimmer ist. Es sollte auch eine Stille vorhanden sein und zu aggressive Farben vermieden werden. Dabei ist vor allem die Wahl des richtigen Bettes sehr wichtig. In den letzten Jahren sind Boxspringbetten sehr stark in den Trend gekommen, da sie einen sehr hohen Komfort bieten. Im Internet gibt es hierzu einen sehr guten Ratgeber über Boxspringbetten unter http://boxspring-kiki.de.
Bei der sonstigen Einrichtung vom Schlafzimmer heißt es: Weniger ist mehr! Beim Schlaf sollte sich der Körper nicht durch riesige Möbel eingeengt fühlen oder durch aggressive Farben aufgebracht werden. Genauso sollten Lichter jeglicher Art vermieden werden. Denn das signalisiert dem Körper einen Sonnenaufgang und die Schlafqualität leidet darunter.
Eine sehr gute Methode für die optimale Einrichtung ist die Lehre nach Feng Shui. In Japan gehört diese Lehre zum Standard und soll für den Einklang zwischen Mensch und Natur sorgen. Denn erst, wenn der Mensch im Einklang steht, findet er zur völligen Ruhe.
 
Foto #161929987: ©fizkes - fotolia
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