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 Die Kunst des Schröpfens, altes Verfahren neu entdeckt

Die Heilkunst durch Schröpfen ist mehr als 5.000 Jahre alt und enstammt fernöstlichen Medizinsystem.
Überlieferungen aus dem Ayurveda (Indien), der Traditionellen Chinesischen Medizin aus Babylonien und Ägypten, gelangten im Mittelalter nach Europa und prägten die hippokratische Medizin.
Bis Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Schröpfen mit großem Erfolg in ärztlichen Praxen und auch Kliniken angewandt. Erst durch die rasante Entwicklung der chemischen Industrie und die Einführung chemischer Medikamente in der Medizin, verlor dieses alte Verfahren an Bedeutung.

Heute wird das Schröpfen von Heilpraktikern angewendet, welche sich diesen alten Verfahren widmen.
Zur Therapie werden sogenannte Schröpfköpfe verwendet. In diesen wird mittels Wärme oder eines Pumpballons ein Unterdruck erzeugt, welcher auf den Organismus übertragen wird.
Beim kalten, unblutigen Schröpfen bildet sich ein Hämatom als Abbild der gesteigerten Durchblutung und der entstehenden Fließkräfte.
Dieses Verfahren eignet sich bestens für die sogenanne Segmenttherapie - Segmente auf der Körperoberfläche, die in Bezug zu den Organen stehen.
Beim heißen, blutigen Schröpfen, wird die Ansatzstelle vorerst mit einer Lanzette eingestichelt und darüber dann mittels Sog Gewebsflüssigkeit oder übersäuerte Stoffe abgeleitet.
Das Schröpfen als solches ist eine Umstimmungstherapie und ein ableitendes Verfahren. Es setzt Selbstheilungskräfte im Organismus in Gang und stärkt bzw. regt die Abwehrkräfte enorm an.

Schröpfen kann bei einer Vielzahl von Erkrankungen in die Behandlung einbezogen werden: z.B. Rückenschmerzen, Neuralgien, Magen-Darm-Erkrankungen, Migräne, Verspannungen, Gelenkserkrankungen, Nieren - und Blasenentzündungen, klimakterische Beschwerden, Blutdruckerkrankungen, uvm.

Besondere Formen sind dabei noch die Schröpfmassage, insbesondere eingesetzt bei Muskelhartspann und Verspannungen im Rückenbereich und die Behandlung von Akkupunkturpunkten mit Schröpfgläsern, welche eine eingelassene Silberspitze besitzen.
Die Methode des Schröpfens ist, richtig angewendet, völlig unschädlich, löst keinerlei Nebenwirkungen aus und erbringt rasche sowie beeindruckende Erfolge. Der Körper reagiert auf das Schröpfen am richtigen Ort innerhalb weniger Stunden.
Autor und Bildrechte: ©Matthias Schaper*,
Heilpraktiker und Psychotherapeut HpG, Husum
 
WEB: www.heilpraktikerms.de

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