HOME  SITEMAP    

Unser Magazin ist
Mitglied im Netzwerk:

 
 Baunscheidts Lebenswecker, Canthariden Pflaster und Magnetfeldtherapie

(Ein Bericht von Matthias Schaper, Heilpraktiker & Psychotherapeut)

Traditionelle Naturheilverfahren erfreuen sich immer mehr Beliebtheit, zumal sie auf sanfte Art und Weise - fast vollständig frei von Risiken & Nebenwirkungen (vorausgesetzt natürlich die korrekte Anwendung) zu erstaunlichen Erfolgen führen.

Auch das Baunscheidtieren ist ein altes Verfahren, welches zu den ausleitenden Naturheilverfahren gezählt wird - allerdings werden bei der Baunscheidt Behandlung zwei Phänomene kombiniert.

1. Das Stichphänomen (ähnlich wie bei der Akupunktur).
Mit dem so genannten "Lebenswecker" (Foto links) wird ein Nadelkopf auf die Haut geschnellt. Die feinen Nadeleinstiche reizen Haut und Nervensystem und starten dadurch die Grundregulation des Körpersystems. Ebenso werden über die so genannten Refelexzonen der Haut, die entsprechenden inneren Organe angeregt und dadurch die körpereigene Entgiftung gestartet. Der Nadelreiz erfolgt entweder mit dem sogenannten "Lebenswecker", in welchem ein Federmechanismus einen Nadelkopf treibt oder mit einer Nadel-Rolle, dem so genannten Vitralisator.

2. Das Ausleitungsphänomen: die gestichelten Körperstellen werden mit einem besonderen Baunscheidt Öl eingerieben, welches bewirkt, dass der Organismus über die feinen Einstiche Gift - und Schlackenstoffe ausscheidet.

Anwendungsgebiete der Behandlung nach Baunscheidt sind unter anderem rheumatische und arthritische Erkrankungen, Weichteilrheumatismus, Verspannungszustände (insbesondere Myogelosen, Muskelhartspann, Muskelverspannungen, Verspannungskopfschmerz ), Neuralgien mit Taubheitsempfinden, Durchblutungsstörungen.
Auch Migräne und Tinnitus können mittels Baunscheidtieren positiv beeinflusst werden.


Die Anwendung des Cantharidenpflasters

Auch die Anwendung des Cantharidenpflasters gehört zu den ausleitenden Verfahren und ist in der europäischen Medizin schon von Medizinern des römischen Reiches angewendet und beschrieben worden. Paracelsus selbst sagte einst: "nur der verdient den Namen Arzt, der mit einem Cantharidenpflaster die Gicht heilen kann... "
Das Verfahren zählt zu den blasenbildenden Verfahren und wird wegen seiner Wirkung auf das Lymphsystem auch "weißer Aderlass" genannt. In seiner Wirkung ähnelt dieses Verfahren der Schröpftherapie.
Das Cantharidenpflaster ist mit einem Extrakt aus dem Laufkäfer „Spanische Fliege" beschichtet. Dieses Extrakt bewirkt nach Aufbringen des Pflaster eine Hautreaktion ähnlich einer Verbrennung zweiten Grades: es bildet sich eine große gefüllte Blase.
Es sammeln sich Lymphe, Schmerzmediatoren, Stoffwechselschlacken, übersäuerte Radikale, Antigen-Antikörper Komplexe und Gifte in der Blase
an und werden durch Öffnen der Blase entfernt. Im Inneren des Körpers kommt es gleichzeitig zu einer gesteigerten Durchblutung und Lymphdrainage.
Zunächst lokal und später im ganzen Organismus werden immunkompetente Zellen und heilende Enzyme aktiviert. Dadurch werden z.B. chronische Schmerzen oder chronische Entzündungsherde oft für sehr lange Zeit positiv beeinflusst oder gar geheilt.

In der praktischen Anwendung: Ein Canthariden Pflaster wird im zu behandelnden Areal aufgelegt und mit einem Kompressenverband locker fixiert. Es bildet sich innerhalb 24 Stunden eine "Brandblase" - dieser Prozess kann allerdings mit Schmerzen, ähnlich wie bei einer Verbrennung einhergehen - welche wie oben beschrieben gefüllt ist.
Die Blase wird am Folgetag vorsichtig eröffnet, das enthaltene Sekret abgelassen und dann steril verbunden. Die Blasenhaut wird belassen und deckt die "Wunde" selbst ab.
Anwendungsgebiete mit großem Erfolg sind unter anderem Rückenschmerzen und Wirbelsäulensyndrome, Gelenkerkrankungen wie Arthrosen, Arthritis, Gichtschmerzen, Tumorschmerzen bei Knochenmetastasen, akute und chronische Mittelohrentzündungen sowie verschieden Hauterkrankungen.
Eine Behandlung mit dem Canthariden Pflaster lässt sich sehr gut mit anderen Verfahren wie der Schröpftherapie oder dem Baunscheidt Verfahren kombinieren.


Die Magnetfeldtherapie

Schon in der Antike wussten die Römer um die Kraft von Magnetismus, und diese z.B. in der Schmerztherapie oder zur Wundheilung einzusetzen.
Sie nutzten noch die 2 Poligen Dauermagnete.

In der heutigen modernen Nutzung wird das pulsierende Magnetfeldverfahren als Weiterentwicklung eines uralten energetischen Naturheilverfahrens verwendet.
Bereits im 19. Jahrhundert begannen Forscher damit, elektromagnetische Heilgeräte zu entwickeln, doch waren die Geräte zu umständlich, zu groß und zu kostenintensiv. Erst in den letzten 25 Jahren gelang es der modernen Elektronik und Forschung - hervorzuheben sei das Institut ENERMED für energetische Medizin - leistungsfähige und effektive Geräte zu entwickeln.

Diese Bestehen aus einem Steuergerät (Bild),
an welchem Intensität und Dauer eingestellt werden, sowie verschiedenen Applikatoren, wie Ganzkörpermatte, Teilmatten, Manschetten und Applikationsstäben, welche am Steuergerät angeschlossen werden.

Pulsierende Magnetfeldsysteme erzeugen Bündelfrequenzmuster, das heißt, mehrere Frequenzen werden zur selben Zeit ausgesendet. Auch können für gezielte Behandlungen einzelne Frequenzmuster eingespielt werden.
Das pulsierende Magnetfeld ist in der Lage, körpergleiche und körperähnliche Ströme im Organismus zu erzeugen.
Bei der Anwendung des Magnetfeldes werden durch die Zufuhr geringer und niederfrequenter Energie die Selbstheilungskräfte im Organismus angeregt oder verstärkt. Dies geschieht durch die Wirkung auf einzelne Zellen.
Bei Krankheit oder Verletzung sind Zellen geschwächt und deren Ionenaustausch verlangsamt. Magnetfelder regen diesen Ionenaustausch wieder an und aktivieren die Zelle neu zu Regenration und Selbstheilung. Ebenso steigert die pulsierende Magnetfeldenergie den Stoffwechsel und sorgt dafür, dass Schadstoffe und Schlacken schneller abtransportiert werden. Die Zellteilungsrate wird enorm gesteigert, dadurch können z.B. Wunden oder Frakturen schneller heilen.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind äußerst vielfältig und reichen von allgemeinem Energieaufbau, Steigerung der Abwehrkraft, Harmonisierung (body balance) Regeneration und Entspannung bis hin zu spezifischen Anwendungen wie Förderung des Knochenaufbaus, Förderung von Wundheilung, Behandlung spezifischer Beschwerden (Schmerzsyndrome, Migräne, Tinnitus, Verschleißerkrankungen, Durchblutungsförderung).
In Begleitung zu anderen Verfahren wie z.B. der Homöopathie und der ausleitenden Verfahren ergibt sich ein guter therapeutischer Nutzen durch die Steigerung der Ausscheidung und Steigerung der Entgiftungsfunktionen. Einstellbare Mentalprogramme fördern zudem die seelische Entspannung, die Bereitschaft zu einem gesunden Schlaf, Meditation, Konzentrationsvermögen und Lernfähigkeit.
Ich persönlich verwende das pulsierende Magnetfeld nicht als Alleintherapie, sondern als Teil eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes.
 
Verfasser und Fotos: ©Matthias Schaper*,
Heilpraktiker und Psychotherapeut HpG, Husum
WEB: www.heilpraktikerms.de


» zurück zur Artikelübersicht   
verknüpfte Begriffe in unserem Wellness-Lexikon:
Baunscheidt-Therapie
Cantharidenpflaster
 
 
Mit * gekennzeichnete Autoren sind gesondert bei uns im Bereich FACHAUTOREN vorgestellt
 
 
Reiki
Sie befinden sich im
Bereich Naturheilkunde
 
 
x
  Suche im Magazin
 
Wellness-und-Entspannung.de bei twitter
Folgen auch Sie unseren aktuellen Tweets!


» Zum Artikel