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 Sweets for my sweet – sugar for my honey

Xylit - Die natürlich gesunde Zuckeralternative ohne Eigengeschmack

Kuchen, Eiscreme, Schokolade, Cola, Marmelade, Fruchtjoghurt, Süßspeisen, der Löffel Zucker im Kaffee...
Für die meisten von uns sind diese zuckerhaltigen Naschereien Genußmittel, auf die wir nicht verzichten können und wollen. Allerdings versteckt sich Zucker noch in vielen anderen Lebensmitteln, in denen wir ihn gar nicht vermuten und wird von der Lebensmittelindustrie als Konservierungsstoff, Geschmacksverstärker oder Gewichterschwerer (Karamelisierte Kaffeebohnen!) eingesetzt. Versteckte Zuckerquellen findet man etwa in Ketchup, sauren Gurken und auch würzigen Lebensmitteln, wie Saucen, Fertiggerichte, Tütensuppen, Wurstsalat etc.

Die Fakten sind klar. Wir konsumieren alle deutlich mehr Zucker, als empfohlen*.
Übermäßiger Zucker-Konsum macht nicht nur dick und kann zu Gewichtsproblemen führen, sondern uns auch süchtig und krank machen. Krankheiten wie Diabetes Mellitus und Adipositas (Fettleibigkeit) sowie Folgen von Bluthochdruck und Herzinfarkt werden durch zu viel Zucker begünstigt.

Wenn ich mich auch tagsüber bei Süßem beherrschen kann - meinen heißgeliebten morgendlichen Milchkaffee brauche ich süß und am Abend greife ich gerne zur Schokoladen-Tafel. Ich habe bereits verschiedene Zuckeralternativen ausprobiert. Stevia, Rohrzucker, Honig, Agavendicksaft sind zwar alle mal gesünder als industriell raffinierter Zucker oder chemische Süßstoffe wie Aspartam, Cyclamat, Saccharin und Co., aber sie bewirken trotzdem alle einen steilen Anstieg des Blutzuckerspiegels und somit in Folge einen Anstieg der Insulinausschüttung. Und das fordert und streßt die Bauchspeicheldrüse

Ein Freund empfiehl mir Xylit, was mir bisher unbekannt war, aber mich neugierig machte, da es als „gesunde Zuckeralternative“ beschrieben wird , die natürlich, gesund und ohne starken Eigengeschmack ist.

Was ist Xylit und was ist das besondere daran?
Xylit ist ein süßes, weißes Pulver und wird aus Pflanzenfasern gewonnen, deshalb auch der Name Birkenzucker. Erythrit entsteht mittels Fermentation von aus Maisstärke gewonnener Glukose. Sowohl Xylit als auch Erythrit zählen zu den Zuckeraustauschstoffen und sind somit ein organischer Zuckeralkohol. Beide Stoffe bestehen aus Kohlehydraten, werden aber nicht wie Zucker verstoffwechselt.



Wir testen verschiedene Xylit-Produkte
Bei dem größten Versandhändler für Xylit Produkte, dem Berliner Unternehmen Kiwikawa GmbH, die unter dem Markennamen Xucker.de bekannt sind, bestelle ich Xylit premium aus Finnland, hergestellt aus Holz und ohne Gentechnik. Xylit premium gibt es lose in unterschiedlichen Gewichtsmengen als auch in praktischen Portionssticks - ideal für meinen Kaffee. Außerdem kann ich Naschkatze der Xylit Xucker Schoko-Kombi nicht widerstehen.
Online-Bestellung und Abwicklung bei Xucker.de lief super. Versandkosten von 3,90 EUR empfinde ich als fair. Nach 3 Tagen erhielt ich das Paket und zu meiner Freude waren auch noch einige Musterproben anderer Produkte dabei.
Gespannt trinke ich meinen ersten Kaffee mit Xylit gesüßt und bin begeistert, keinerlei atypischen Eigengeschmack, mein Kaffee schmeckt wie immer - süß aber endlich ein Genuß ohne Reue. Am Abend freue ich mich auf die Tafel Schokolade. Üblicherweise esse ich schon eher qualitativ hochwertige Schokolade, wenn ich schon sündige. Ich wähle aus meiner Xylit Schokoladen-Kombi aus 5 Tafeln à 100 Gramm (8,80 Euro / 1,76 Euro pro Tafel - fairer Preis) die Sorte „Weiße Schokolade mit Kokosraspeln und Weizenflakes“. Mhh, wow, schmeckt die gut, nicht so übersüßt, aber absolut wie eine richtig gute Schokolade. Auch die anderen Sorten waren sehr lecker und meine absolut empfehlenswerte Alternative zu herkömmlicher Schokolade.
Man darf allerdings nicht vergessen, daß Schokolade mit Xylit nicht deutlich weniger Kalorien (ca. 500 kcal pro 100 Gramm Tafel) hat wie herkömmliche Schokolade, die allerdings einen Zuckergehalt von ca. 50 bis 60 Gramm pro 100 Gramm Tafel aufweist.
Aber und das ist mir vor allem wichtig, der Verzehr von Schokolade mit Xylit wirkt sich nahezu kaum auf meinen Insulinspiegel aus, schont somit die Bauchspeicheldrüse und vermindert die Gefahr als Diabetes zu erkranken.
Mich haben die bisher getesteten Xylit Produkte von Xucker geschmacklich und aus Gesundheitsgründen voll überzeugt und ich freue mich schon auf die nächste Produkte zum ausprobieren: Xylit Gelierzucker zum Marmelade kochen und Xylit Ketchup.
Ein schöner Nebeneffekt ist, daß ich durch den Konsum von Xylit-haltigen Produkte auch noch meinen Zähnen etwas Gutes tue.

Zusammengefasst:
  • Xylit wird nahezu Insulin-unabhängig verstoffwechselt, schont deshalb die Bauchspeicheldrüse und verinngert das Diabetes-Risiko
  • Xylit schützt vor Karies und Paradontitis und reduziert Plaque. (Klinische Studie dazu)
  • Xylit enthält mit 2,4 kcal/Gramm fast 40% weniger Kalorien als Zucker, obwohl es genauso stark süßt. Erythrit ist vollständig kalorienfrei, süßt aber nur 70% so stark wie Xylit.
  • Im Gegensatz zu Stevia, Fruchtzucker oder anderen Süßstoffen haben Erythrit und Xylit keinen unangenehmen Nebengeschmack.
  • Xylit kann wie Zucker zum Backen, Süßen von Speisen und Getränken verwendet werden, ja sogar Marmelade kann man mit speziellem Xylit-Gelierzucker kochen.

Wissenswertes:
In großen Mengen können Zuckeralkohole, wie Xylit und Erythrit allerdings Durchfall verursachen. Ist bei mir allerdings nicht eingetreten und ich habe fast die ganze Tafel Schokolade auf einen Schlag gegessen.
Für Hunde ist Xylit gefährlich. Ihnen fehlt ein wichtiges Enzym in der Leber, mit deren Hilfe das Xylit abgebaut werden kann, die Leber kann dadurch schwere Schäden bekommen. Xylit provoziert bei ihnen außerdem eine Insulinausschüttung, die den Blutzuckerspiegel übermäßig senkt. Die Einnahme von Xylit kann für Hunde schon bei geringen Dosen (5 g) tödlich sein. Als Sofortmaßnahme hilft eine Zuckerlösung. Bringen Sie Ihr Tier auf jeden Fall in die Klinik.

Xylit Produkte online bestellen:
» Onlineshop Xucker.de
» Verschiedene Xylit Produkte bei amazon

Foto „Top view of xylitol“,#58559476: ©Grafvision

 
* Jeder Bundesbürger konsumiert durchschnittlich 93 Gramm Zucker pro Tag, umgerechnet rund 370 kcal und bereits 15 % des durchschnittlichen täglichen Energiebedarfs eines Erwachsenen. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt, bis maximal 10 % der täglichen Kalorienzufuhr in Form von zugesetzten Zuckerarten und Süßungsmitteln wie z.B. Honig aufzunehmen. Eine Frau, mittleren Alters und mittlerer körperlicher Aktivität und mit einem Kalorienbedarf von rund 2000 kcal / Tag sollte demnach maximal bis zu etwa 50 g zugesetzten Zucker aufnehmen. Das entspricht ca. 100 Gramm Schokolade oder einem Glas Fruchtsaft. Bei Männern liegt der Wert bei max. 65 Gramm (entspricht ca. 600 ml Cola).
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