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 EMS Training – Effektiver und zeiteffizienter Muskelaufbau ohne Fitnesstraining. Ein echter Hit für Sportmuffel.

EMS steht für Elektromyostimulation oder Elektronische Muskel Stimulation, kommt ursprünglich aus dem Reha-Bereich und wird auch bei der Physiotherapie angewandt, um z.B. nach Verletzungen einen Muskelschwund vorzubeugen.

Zunehmend bieten aber auch spezialisierte Fitnessstudios, wie beispielweise das SoulPlus, Sportstudio und Fitnesscenter in München, EMS Training an. Wichtig ist, dass das Studio über die notwendigen Geräte und vorallem entsprechend ausgebildete, professionelle EMS-Trainer verfügt.

Verschiedene Studien an deutschen Universitäten haben gezeigt, dass das EMS-Training tatsächlich effektiv sein soll. Eine Untersuchung der Sporthochschule Köln zeigt ein Muskelwachstum von 14 Prozent nach einem sechsmonatigem EMS-Training.
Mit einer 20minütigen EMS-Trainingseinheit können Trainingsreize erreicht werden, die dem 18-fachen eines 90minütigen Krafttrainings an herkömmlichen Trainingsgeräten entsprechen. Das bedeutet, dass 20 Minuten EMS-Training ca. 8 klassischen Fitnessstudio-Trainingseinheiten à 45 Minuten entsprechen!
Auch kann diese Trainingsmethode zur Lösung von Verspannungen sowie zur Stärkung der Rückenmuskulatur erfolgreich angewandt werden. Die Körperhaltung wird bereits nach wenigen Trainingseinheiten verbessert. Die Reduzierung des Körperumfangs und der Kraftzuwachs sollen nach vier bis sechs Wochen mess- und sichtbar sein.



Das EMS-Training arbeitet mit nieder- oder mittelfrequentem Reizstrom und soll deutlich effektiver als herkömmliches Krafttraining sein sowie für schnelles Muskelwachstum sorgen.
Die vier sekündigen elektrischen Impulse werden mit Hilfe eines Gerätes, welches an einer speziell leitenden Funktionskleidung angeschlossen wird, an die Muskeln abgegeben.
Beim EMS-Training wechseln sich Anspannung und Entspannung der Muskeln ab.
Die natürliche Kontraktion der Muskeln bei bestimmten Fitnessübungen wie beispielsweise Kniebeugen oder Sit-ups werden durch den Reizstrom von außen verstärkt, die Anstrengung ist dadurch deutlich erhöht und der Strom erreicht auch tiefer liegende Muskelschichten.
Die Herzmuskulatur sowie die Organmuskulatur werden von den Impulsen hingegen nicht angesprochen.
Das Training lässt sich in jedem Alter und mit jedem Fitnesslevel durchführen, da es individuell angepasst wird. Schwangere, Krebskranke und Personen mit Herzschrittmachern sollten kein EMS Training machen.

Eine EMS-Einheit dauert im Normalfall nur knapp 20 Minuten und ist daher sehr zeiteffizient.
Dafür sind diese aber recht anstrengend, da es eine hochintensive Trainingsmethode ist, so dass Trainierende nach den 20 Minuten durchgeschwitzt und erschöpft sind, wie nach einem Sprint-Intervalltraining.
Muskelkater ist definitiv vorprogrammiert, besonders in den ersten 2 Wochen.
Ein bis zwei Trainingseinheiten pro Woche 20 Minuten reichen deshalb aus, um die Muskeln ausreichend zu tainieren.



Der Kalorienverbrauch pro Sitzung liegt zwischen 600 und 800 Kalorien. Das sind etwa 17 Prozent mehr als bei einer Belastung ohne elektronische Unterstützung. Da durch das Training neue Muskeln, die reichlich Energie brauchen, geschaffen werden, steigt der Grundumsatz und somit auch der nachhaltige höhere Kalorienverbrauch.

Kondition und Koordinationsfähigkeit stärkt EMS allerdings nicht, deshalb ist es sinnvoll dieses mit Fitness oder anderen Sportarten zu kombinieren.
Das Training kostet je nach Studio etwa 20 bis 30 Euro pro Sitzung. Als Abo oder im Rahmen eines Vertragsmodells kann es günstiger sein.

Studie"EMS-Markt in Deutschland 2016"

Foto #121656178: ©lunamarina - Fotolia.com
 
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